Moore-Automat


Der Moore-Automat wurde nach dem Mathematiker Edward F. Moore benannt. Er ist ein endlicher Automat, welcher deterministisch oder nichtdeterministisch sein kann.


Dabei zeichnet ein Moore-Automat folgendes aus:


Im Gegensatz zum Mealy-Automat ergibt sich beim Moore-Automat nur einer Änderung bei der Ausgabefunktion. Die Ausgabe beim Moore-Automat hängt nämlich nicht von der Eingabe ab. Dadurch ist das Verhalten verglichen mit dem Mealy-Automat leichter und einfacher zu verstehen.


Einen Moore-Automat kann man relativ einfach in einem äquivalenten Mealy-Automaten überführen. Dazu muss lediglich das Ausgabesymbol des Zielzustandes mit auf die Transition (Zustandsübergang) geschrieben werden. (Quelle: Wikipedia)

Zitat:



Edsger Wybe Dijkstra:

"Als es noch keine Computer gab, gab es auch das Programmieren als Problem nicht. Als es dann ein paar leistungsschwache Computer gab, wurde das Programmieren zu einem kleinen Problem und nun, wo wir leistungsstarke Computer haben, ist auch das Programmieren zu einem riesigen Problem angewachsen. In diesem Sinne hat die elektronische Industrie kein einziges Problem gelöst, sondern nur neue geschaffen." - The Humble Programmer, ACM Turing Lecture 1972